Geschichte

Schweiz

1960 ist das Gründungsjahr der Invalidenversicherung und auch die Geburtsstunde der Schweizerischen Vereinigung der Elternvereine für geistig Behinderte SVEGB. Die ersten Elternvereine schliessen sich zusammen und erhalten erstmals ein eigenes Logo.

 

1994 gibt sich die Vereinigung einen neuen Namen und eine neue Identität. Nötig ist dies geworden, weil der Name SVEGB Schweizerischen Vereinigung der Elternvereine für geistig Behinderte schlecht zu kommunizieren war. Kaum jemand konnte den Namen ohne Fehler auf Anhieb aussprechen. Wegen der Vielsprachigkeit der Schweiz musste eine Bezeichnung gefunden werden, die in allen Landessprachen angewendet werden konnte. Mit der Bezeichnung insieme (ital. zusammen/gemeinsam) wurde ein Name gefunden, der bis heute kantonal (bei den Elternvereinen) und national (Dachverband) funktioniert.

 

Olten

1963 gründen engagierte Eltern von Kindern mit einer Behinderung, Fachleute und weitere interessierte Persönlichkeiten die Vereinigung zur Förderung geistig Invalider in Olten. Robert Häusler wird der erste Präsident der Vereinigung, welche unter seiner Schirmherrschaft in den kommenden Jahren kontinuierlich wächst. Von Beginn weg befasst sich die Vereinigung mit Fragen der beruflichen Ausbildung, der Eingliederung und der Errichtung einer geschützten Werkstatt.

 

1967 wird die Behandlungsstelle für cerebrale Bewegungsstörungen im Wohnblock Mühletalweg 11 eröffnet.

 

1968 kauft die Vereinigung die Liegenschaft an der Martin-Distelistrasse 91 für ein Wohnheim. Im Oktober des gleichen Jahres wird die Heilpädagogische Beratungs- und Behandlungsstelle für behinderte Kleinkinder am Mühletalweg 11 eröffnet.

 

1970 erwirbt die Vereinigung die Liegenschaft an der Engelbergstrasse 41. Hier werden die Früherfassung, der Freizeitklub, das Sekretariat und der städtische Heilpädagogische Kindergarten untergebracht. Im Oktober wird zudem in der neuen Liegenschaft die Beschäftigungsstätte für Schwerbehinderte untergebracht. Noch im gleichen Jahr wird der Name der Vereinigung auf Vereinigung zur Förderung geistig Invalider und Cerebralgelähmter erweitert.

 

1971 wird die Beschäftigungsstätte für Schwerbehinderte an den Bachweg 23 verlegt. Diese Liegenschaft wurde im Pfrundrecht erworben.

 

1972 wird das Führen aller Einrichtungen im Ehrenamt zur enormen Arbeitsbelastung. Eine Neuorganisation steht an. Aus der Vereinigung entsteht die Elternvereinigung zugunsten geistig Behinderter und Cerebralgelähmter (heute insieme Olten) und die Stiftung zugunsten geistig Behinderter und Cerebralgelähmter (heute Stiftung Arkadis). Der Stiftung wird die Führung der bestehenden Einrichtungen wie Wohnheime, Freizeitklub, Beratungs- und Behandlungsstellen übertragen.

 

1994 übernimmt die Vereinigung das neue Logo insieme des Dachverbandes.

1997 wird anlässlich des 25-Jahre-Jubiläums der Stiftung zugunsten geistig Behinderter und Cerebralgelähmter eine Namensänderung in Stiftung Arkadis vorgenommen.

 

2016 ändert der Name der Elternvereinigung von Vereinigung zur Förderung geistig Behinderter und Cerebralgelähmter Olten in Verein für Angehörige von Menschen mit besonderen Bedürfnissen.